Backen
Backöfen gibt es standardmäßig in einer Breite von 60 cm, jedoch mit unterschiedlichem Fassungsvermögen. Das Volumen reicht hier von ca. 60 bis 78 Liter. Drei bis vier Einschubebenen reichen aus. Mindestens eine der Ebenen im Backofen sollte sich ganz ausziehen lassen.

Die Palette der Heizarten bei Elektrobacköfen reicht von einfacher Ober-/Unterhitze über Grillfunktionen bis hin zu Umluft oder echter Heißluft. Daneben gibt es gasbetriebene Backöfen, bei denen mittlerweile auch – je nach Modell – die Möglichkeit besteht, Umluft zuzuschalten. Eine weitere Option sind Dampfbacköfen oder Dampfgarer, mit denen sich, durch den Einsatz von Wasserdampf, Speisen besonders vitaminschonend zubereiten lassen. Welche Wahl für Sie die richtige ist, richtet sich vor allem nach Ihren persönlichen Ansprüchen.

Viele Herde und Backöfen verfügen über Automatikprogramme und Zusatzfunktionen wie Schnellaufheizen, Selbstreinigung oder Bratautomatik. Unsere Fachleute beraten Sie auch hierzu gerne ausführlich.

Sinnvoll für kleine Küchen sind z. B. Kombigeräte. So gibt es zum Beispiel Backofen und Dampfgarer in einem. Andere Backöfen kommen mit Dampffunktion und eingebauter Mikrowelle daher. Durch das Zuschalten der Mikrowelle lassen sich Garzeiten zum Teil auf die Hälfte reduzieren. Inzwischen gibt es auch im sogenannten Nischenmaß 45 (40 cm Höhe) viele vollwertige Backöfen und Dampfgarer oder Kombigeräte.

Kochen
Bei den Kochfeldern unterscheidet man nach Ceran-, Induktions-, Gas- oder Massekochfeld. Letzteres ist die einfachste Variante und findet nur noch bei einfachen, kostengünstigen Kochfeldern Anwendung. Bei Gaskochfeldern lässt sich die Hitze sehr gut dosieren und steht sofort zur Verfügung. Ceran- oder Glaskeramikkochfelder sind sehr leicht zu reinigen und besonders kratzfest – die wohl derzeit gängigste Variante. Für das Kochen mit Induktion ist die Verwendung von Töpfen und Pfannen mit magnetischem Boden notwendig, da die Erhitzung des Kochgeschirrs über Magnetspulen im Kochfeld erfolgt. Induktion bietet eine Menge Vorteile wie z. B. sehr kurze Ankochzeiten, eine präzise Hitzeregulierung oder eine nur schwache Erwärmung der Kochplatten und damit eine geringe Verbrennungsgefahr. Gegenüber den anderen Verfahren verbrauchen Induktionskochfelder weniger Energie. Außerdem lassen sich diese Felder auch nach einem Überkochen leicht reinigen, da sich die Umgebungsflächen nicht so stark aufheizen. Koch- und Bratsensoren ermöglichen perfekte Ergebnisse.


nach oben